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Welchen MPS Flow Durchflusssensor

Thursday, May 2nd 2019, 8:47pm

Hallo,
Ich plane meinen Loop aufzurüsten und zu erweitern, also gpu einbinden und ein Durchflusssensor soll auch noch rein.
Nun bin ich aber nicht sicher welchen der 3 Varianten ich nehmen soll den MPS Flow 100 einem Messbereich von 20-100 l/h, den MPS Flow 200 mit einem Messbereich von 40-200 l/h oder den MPS Flow 400 mit einem Messbereich von 80-800 l/h.
Kann es garnicht einschätzen ich was für einem Durchfluss bereich ich liege.
Der Loop soll folgendermaßen aufgebaut werden
D5 (z.Z. auf Stufe 2) --> 360er Radiator --> Durchflusssensor --> Ram Kühler --> CPU Monoblock --> 360er Radiator --> GPU Block --> Pumpe
Tubes sind 12/10mm Hard Tubes
ca. 9x90° Anschlüsse
Hoffe ihr könnt mir helfen :)
Danke
greetz Nils

This post has been edited 1 times, last edit by "CuLpaM" (May 2nd 2019, 8:49pm)

Friday, May 3rd 2019, 9:33am

Sichere Bank Mps Flow 200, über 30l/h sollte man immer haben und mit dem 200er ist man dann in einem Bereich wo man den Sensor nicht aus Versehen kaputt macht.

Friday, May 3rd 2019, 3:08pm

Sichere Bank Mps Flow 200, über 30l/h sollte man immer haben und mit dem 200er ist man dann in einem Bereich wo man den Sensor nicht aus Versehen kaputt macht.
Ok danke erstmal für die Antwort.
Ich werde dann den 200er nehmen.
Heißt das das der Sensor kaputt gehen könnte wenn man zB. den für 20-100l nimmt aber beispielsweise 200l/h an Durchfluss hat?

wpuser

Full Member

Friday, May 3rd 2019, 4:35pm

Heißt das das der Sensor kaputt gehen könnte wenn man zB. den für 20-100l nimmt aber beispielsweise 200l/h an Durchfluss hat?
Kommt drauf an ;)
Kaputt machen kann man den mit zu viel Durchfluss nicht.
Doch das geht schon. Je nach dem wie groß der Durchfluss ist.
Im eigentlichen Sensor ist eine Metallmembran. Wenn die mit zu viel Druck betrieben wird, dann kann die sich Mechanisch verziehen und die Messeungen in den anderen Druckbereichen sind verfälscht.
Aber, je nach Anschlußart (Anschlusstyp) sind da noch einige Reserven nach oben. Interessant ist der Wert vom Raw Druck, den kann man sich mal auf die Übersichtsseite einbleden.
Dieser Wert sollte in keinen Fall über 1000 gehen. Sonst verzieht sich die Messmembran. Wenn der Wert doch mal größer ist, dauert es meist ein paar Tage bis die Membran wieder im Normalzustand ist. Es kann aber sein das die auch dauerhaft "verbogen" bleibt.

Zur allgemeinen Beruhigung: Die Sensoren sind für max. 1,2bar Betriebsdruck spezifiziert, allerdings gibt es folgendes Problem:

Wenn der Messbereich stark überschritten wird, so kommt es zu einer Verformung die den Kalibrierwert des Sensors beeinträchtigt. Zerstört ist erst einmal nichts, aber die Messung ist nicht mehr präzise. Dies kann man nun natürlich mit der internen Kalibrierung wegkalibrieren, aber die Membran wird sich der ursprünglichen Form bei den nächsten Zyklen wieder annähern, so dass man mehrmals kalibrieren muss. Wir messen hier im Bereich von 0,00001 bar, es sind also sehr präzise Toleranzen einzuhalten. Nach einem Tag Betrieb ist dieser Effekt in jedem Fall wieder vorüber und der Kalibrierwert stabil.

Also: Direkt defekt ist so schnell nichts, aber die Messung wird danach für eine Zeit unpräzise. Dieser Efffekt tritt aber auch erst bei einer deutlichen Überschreitung (z.B. 200l/h mit mps 100) auf und ist dann nur temporär bis die Membran und das Gehäuse wieder die alte oder eine stabile Form eingenommen haben. Was nicht geht, ist z.B. 500l/h durch einen mps 100. Dabei kann der Sensor wirklich Schaden nehmen. Er wird zwar noch grob funktionieren, aber nicht mehr genau sein. Der gemessene Druck am Sensor steigt quadratisch mit dem Durchfluss. Daher ist ein doppelt so hoher Durchfluss als spezifiziert schon der vierfache Druck an der Membran. Würde man 400l durch einen mps 100 pressen, so hätte man den 16fachen Differenzdruck als spezifiziert und damit einen Druck vn 650mbar an der Membran. Das wäre ein Problem.