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Hi
kann mir jemand erklären warum bei einem analogen Ohmmeter die Skala meistens logarithmisch ist?
Gruß MISZOU
Geht es um ein Dreheisenmessgerät?
Falls ja:
Der Ausschlag des Zeigers nimmt ungefähr quadratisch mit dem Messstrom zu, wodurch sich eine nichtlineare Einteilung der Skala ergibt. Durch entsprechende Formgebung der Eisenkerne kann jedoch eine gewisse Linearität erreicht werden. Die Skala zeigt den Effektivwert.
karahara
Hi
vielen Dank. Wir haben es jetzt mal so aufgefasst.
Die Widerstandsmessung funktioniert mit einer konstanten Spannung (z.B. die 9V-Batterie im Messgerät) die an den Widerstand angelegt wird.
Dadurch fließt ein Strom durch den Widerstand. Dadurch, daß die Spannung konstant ist, ist der Strom proportional zum Widerstand ( es gilt R=U/I, U ist konstant).
Der Strom fließt nun auch durch die Spule des Zeigers. Je größer der Strom durch die Spule desto gößer der Zeigerausschlag. Vollauschlag hat das Gerät demnach bei 0 Ohm. Wenn nun der Widerstand z.B. 50 Ohm hat, fließt z.B. 10 mA Strom durch die Spule und der Zeiger wird weniger stark ausgelenkt. Wenn der Widerstand doppelt so groß ist (100Ohm), ist der Strom nur noch halb so groß (5 mA) und der Ausschlag ebenfalls nur noch halb so groß wie bei 100 Ohm, ist der Widerstand viermal so groß (200 Ohm) beträgt der Strom durch die Spule nur noch 1/4 (2,5 mA) und der Zeiger wird nur noch 1/4 ausgelenkt usw. bis bei unendlichem Widerstand kein Strom mehr durch die Spule fließt.
Das Verhältniss von Widerstand zu Stom nimmt deshalb expotentiell zu ( 2*R / 0.5*I = 4; 4*R / 0.25*I =16; 8*R / 0.125*I=64 usw.) Diesem Verhältnis entspricht die Skaleneinteilung. Deswegen ist die Skala auch expotentiell eingeteilt. 0 Ohm ist dabei bei Zeigervollausschlag wenn der größte Strom durch die Zeigerspule fließt und bei keinem Zeigerausschlag und somit auch keinen Strom durch die Spule habe ich logischerweise unendlichen Widerstand (steht auch unendlich auf der Skala).
Gruß MISZOU