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Tiil

Junior Member

Clouds: ja, nein, vielleicht?

Donnerstag, 30. Juni 2016, 16:15

Hey Leute,
eine Frage, die mich derzeit beschäftigt, möchte ich einfach hier mal zur Diskussion stellen: Ich merke langsam aber sicher, dass sich bei mir (selbst privat) immer mehr Daten auf diversen externen Festplatten ansammeln. Ich habe bisher immer einen riesen Bogen um Clouds gemacht, überlege aber zunehmend Daten in die Wolke auszulagern (zumindest weniger private) - zwecks besserer Übersichtlichkeit und mobiler Verfügbarkeit. Wie steht ihr dazu? Was haltet ihr von Cloud und Cloud-Sicherheit anno 2016? Nutzt ihr sie als Backup-Lösung, wenn ja beruflich oder privat? Ich hoffe der Fragenkatalog schreckt jetzt nicht ab, sondern bringt eine anregende Diskussion in Gang!

Viele Grüße

Till
"Ein gutes Essen bringt gute Leute zusammen" - Sokrates

Donnerstag, 30. Juni 2016, 16:20

Um was für Daten solls denn gehen ? Ich meine Steuer/Bankdaten werde ich dort nicht hinterlegen, aber zB für Office Vorlagen, normales Bilder Backup etc bin ich da nicht wirklich skeptisch.. wen das interessiert, kann es sich von mir aus auch anschauen :X
Verkaufe Twinplex; Twinplex Pro

Donnerstag, 30. Juni 2016, 20:59

Meine privaten Office-Dokumente und teilweise auch Fotos speichere ich seit einigen Jahren in der Microsoft Cloud. Total praktisch.

Beim Kauf der Office 365 Home Lizenz erhält man jeweils 1 TB Cloudspeicher für bis zu fünf Benutzer. 99,00 Euro pro Jahr.
"Ich möchte Windows kaufen."
"Sind Sie verrückt?"
"Gehört das zu den Lizenzbedingungen?" :schland:

RE: Clouds: ja, nein, vielleicht?

Donnerstag, 30. Juni 2016, 23:52

Was haltet ihr von Cloud und Cloud-Sicherheit anno 2016?

Abstand :)

Cygon

Junior Member

Freitag, 1. Juli 2016, 00:09

Ich habe mich bisher dagegen gesträubt. Keine Ahnung ob ich irgendwann weich werde, aber ich will meine Daten lieber selbst halten und alles was mir die Cloud bieten könnte habe ich auch so schon.

Wenn Erreichbarkeit der Daten und Integration mit Handy etc. wichtig ist gibt es OwnCloud. Zum selbst-hosten auf einem NAS, Raspberry PI oder VPS.

Habe für mich selbst 'nen kleinen Server gemietet. Ist erstaunlich günstig und man kann eigenes VPN, eMail-Dienst, Datenablage, Homepage, Teamspeak, Minecraft und alles mögliche drauf laufen lassen.

Freitag, 1. Juli 2016, 10:46

ich habe ein paar sachen im one drive drin aber nichts was mega wichtig ist für wichtige Sachen nutz ich meine eigene Cloud von meiner NAS

mfg sikutux
Blubb

Ich haben den ersten 3360er und er ist noch immer Dicht

Freitag, 1. Juli 2016, 17:50

Ich habe meine eigene Cloud auf meiner Synology Diskstation gehostet.

Freitag, 1. Juli 2016, 19:32

Ich nutze zur Zeit Dropbox für Musik, Bilder und paar Dateien und sowas. Solche Dinge, von denen ich halt einfachen zugriff von allen meinen Geräten haben möchte. Ohne jedesmal nen USB-Stick anschließen zu müssen und die Daten "mühsam" rüberzuschieben.

Will aber auch bald möglichst zum größten Teil von Dropbox weg und die ganzen Dateien auf ein NAS umsiedeln wenn ich die Kohle mal dafür habe

RE: Clouds: ja, nein, vielleicht?

Freitag, 1. Juli 2016, 21:44

Was haltet ihr von Cloud und Cloud-Sicherheit anno 2016?

Es gibt inzwischen Software, die alle Dateien verschlüsselt, bevor sie in die Cloud synchronisiert werden. Zum Beispiel Cryptomator. Auch für Android und iOS verfügbar ;)
"Ich möchte Windows kaufen."
"Sind Sie verrückt?"
"Gehört das zu den Lizenzbedingungen?" :schland:

Montag, 11. Juli 2016, 08:44

hmm,
ich nutze OwnCloud + SSL + TrueCrypt.

schiebe da eigentlich alles rein.
Transaktionsdaten, Banküberweisungen, Kontozugänge, Passwörter.....

Bilder etc alles 1:1.
Für wichtige Daten wie Kontoverbindungen und Passwörter habe ich eine kleine TC Datei welche auch synchronisiert wird.

23

Full Member

Freitag, 15. Juli 2016, 18:37

Vorweg: Cloud ist nicht gleich Cloud.
Es gibt vier große Themen in dem Zusammenhang:
1) Datenschutz
Du musst dir überlegen, was du für Daten veröffentlichen willst und ob es im Zweifel nicht wichtig ist, dass diese von dritten eingesehen werden können (sei es durch Identitäsdiebstahl, Behörden, etc.).
Ein Anbieter, der die Daten garantiert in DE hosted ist besser als ein EU Anbieter (oft Irland) und einer der gar nichts dazu verlautbaren lässt.
2) Datensicherheit
Cloud Speicher heißt i.d.R. nicht, dass deine Daten dort sicher aufgehoben sind. Wenn du Cloud als Backup siehst, musst du umdenken. Es kann nur ein Baustein sein, aber auf KEINEN Fall dein alleiniges Backup.
3) Verfügbarkeit / Exit Strategie
Ich habe für die Firma eine Analyse der Verfügbarkeit aller großen Cloud Storage Anbieter gemacht. Für privat ist der in der Regel kein Problem wenn du mal 2-3 Tage nicht auf deine Daten kommst. Ist alles schon vorgekommen. Lass dich nicht vom Verfügbarkeitmarketing der Hoster einlullen.Wenn von 99.9% die Rede ist gilt das für den kompletten Dienst nie für dich individuell. Wenn ich schau wie häufig Dropbox und auch mein Apple Storage nicht verfügbar waren, kann das teilweise nerven. Auch solltest du dir überlegen, wie du die Daten von einem Anbieter eventuell einmal wieder bekommst. Im Fall einer Übernahme, Konkurs oder einfach Anbieterwechsel bzgl. Ökosystem sollte man sich vorher anschauen wie man einfach wieder an alle Daten kommt.
4) Kosten (auch Bandbreite)
Cloudspeicher gibt es nicht umsonst. Auch die Anbindung spielt eine Rolle je mehr Daten man auslagert. Die meisten Anbieter haben keine besonders guten Transferraten. Ich hatte zwischenzeitlich meine Owncloud auf einem eigenem Baremetal Server bei Host Europe weil ich nix für die Bandbreite zahlen musste. Leider war das irgendwann passé und ich bin zu einem anderen Anbieter. Die Transferraten waren dann auf einmal leider unterirdisch (>5MBIt bei vorher 400 MBit+).
Intel i9 7960x | ASUS ROG Rampage VI Extreme | 128 GB G.Skill Trident Z RGB 3600 MHz | ASUS ROG Strix GTX 1080 Ti | Samsung 960 Pro 1 TB | Corsair AX860i

Freitag, 29. Juli 2016, 15:29

Hallo,

also privat und beruflich nutze ich inzwischen recht häufig die Cloud.

Privat nutze ich OneDrive (weil es bei Windows 10 eh schon dabei ist) und Dropbox - in der Firma nutzen wir hier Microsoft Azure für rpfessionelle Anwendungen.
Inzwischen möchte ich darauf auch nicht mehr verzichten, denn es ist wirklich praktisch, wenn man seite Daten ständig und aktuell zur Verfügung haben möchte.
Besonders für Unternehmen kann dies echte Vorteile bringen, wie man hier lesen kann: http://www.industrystock.de/de/news/detail/1899

Das einzige Problem ist hier, dass man seine privaten und geschäftlichen Daten eben in Fremde legt. Hier muss jeder selbst enscheiden, ob er das möchte ;-)

Freitag, 29. Juli 2016, 16:39

wenn man seite Daten ständig und aktuell zur Verfügung haben möchte
Und für was hat man dann einen Server in der Firma?
Das einzige Problem ist hier, dass man seine privaten und geschäftlichen Daten eben in Fremde legt.
Mal im ernst, warum sollte man wichtige Daten aus der Hand geben - gerade wenn es um Daten geht mit den man Geld verdient.


Ich würde nicht mal Private Bilder in so eine Cloud legen. Es gibt doch für @Home anständige System wo man die Oberhand über seine Daten behält.

Samstag, 30. Juli 2016, 16:19

Ich halte das für nich sooo kritisch.
Beruflich arbeite ich hauptsächlich mit AWS und der Google Cloud in kombination mit einem NAS.

Meine privaten wichtigen Daten, was für mich nahezu ausschließlich Bilder sind, habe ich aber zuhause auf externen Festplatten gelagert (in mehrfacher Ausführung).
Ich halte jetzt auch einen gemmietetn Server in nem fremden Rechenzentrum nicht für sicherer als das Angebot von z.B. Amazon.

Wenn es um Datenschutz und sowas geht, spielt ja im Businessbereich auch der Standort der Daten eine Rolle, dass hast du aber im Privaten normalerweise nicht und die Daten liegen auch bei Amazon in Deutschland.

Wenn du aber generell allen Anbietern skeptische gegenüber stehst und du eine brauchbare Internetanbindung hast bist du mit einem NAS von Synology auf jedenfall ganz gut beraten.

23

Full Member

Sonntag, 11. September 2016, 10:47

Für Geschäftsprozesse muss man einfach die Verfügbarkeit und die Datensicherheit ganz anders betrachten.
Haftungsansprüche sind bei fast allen Cloud Anbieter schwer bis unmöglich durchzusetzen. Ich sehe Cloud privat als auch beruflich als Baustein und weitere Option.
Die Cloud als primären Speicherstandort zu sehen ist fahrlässig.
Intel i9 7960x | ASUS ROG Rampage VI Extreme | 128 GB G.Skill Trident Z RGB 3600 MHz | ASUS ROG Strix GTX 1080 Ti | Samsung 960 Pro 1 TB | Corsair AX860i

Dienstag, 13. September 2016, 07:23

Als Firma sollte man schon in einen Server oder zumindest ein anständiges NAS investieren.
Daten einfach so in die Cloud zu legen grenzt bei einer Firma meiner Meinung nach an Fahrlässigkeit.
Hab schon Ärzte gesehen die meinten sie legen die Kartei in der öffentlichen Cloud ab.

Ich seh das etwas kritischer. Es mag als privater Nutzer wirklich "einfach" sein, aber sicher ist es nie wenn viele Daten an einem logischen Punkt zusammengefasst werden.

Privat setze ich auf ein QNAP-NAS, Beruflich auf on Premise Server, als im eigenen Haus.
Privat hat es den Vorteil, wenn mal wieder das Internet ausfällt bin ich wieder der Einzige bei uns in der Umgebung, der noch auf seine Bilder, Musik und Filme zugreifen kann :-)

Grundsätzlich sollte man sich einfach überlegen, was man über sich ewig im Internet auffindbar haben will. Das gilt für Cloud-Daten genauso wie für Facebook und Messaging-Dienste. Ich hab letztens in Google Newsforenbeiträge aus dem Jahr 1998 von mir gefunden. Die sind jetzt für mich unlöschbar bei Google verewigt weil die einfach diese alten Hunde irgendwann übernommen und gespeichert haben :-)

Dienstag, 13. September 2016, 08:23

Ich bin mittlerweile draufgekommen, dass Own-/Nextcloud diverse "öffentliche" Clouds verschlüsselt einbinden kann. Die "öffentliche" Cloud sieht dann zwar noch immer Verzeichnisstruktur und Dateinamen, aber benutzbar sind diese nicht. So kann ich nicht nur von überall auf meine zu Hause zu greifen, sondern kann auch noch ein "Backup" davon in einer "ausfallssicheren" öffentlichen Cloud lagern, die ich im Notfall dann eben selbst entschlüsseln muss.
Verkaufe Twinplex; Twinplex Pro

Maestro

Junior Member

Freitag, 7. Juli 2017, 16:32

Ich pack gar nix in Fremde Clouds aber wohl in die eigene auf meinem Qnap TS453A wo alle Datenträger verschlüsselt sind (selbstverständlich nicht nur dort sondern überall)

Die Verbindungen ins Internet gehen grundsätzlich nur über Perfect Privacy VPN und das nächste Projekt der beendigung von Fremdherschaft wrid sein auf dem Qnap einen eigenen Email Server ein zu richten so das sich auch diese Daten wieder zu 100% in meiner Hand befinden !

PS: Ich bin auch Offline Storage Messie ^^

Donnerstag, 27. Juli 2017, 15:14

Es gibt Daten die ich in die Cloud rauslagere, für alles andere nehme ich meine Externe.