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Verlustleistung/Hitzeentwicklung GDDR5 und Spulen

Freitag, 1. Dezember 2017, 16:44

Was Ihr hier seht, ist ein "MSI GeForce GTX 1070 Aero ITX 8G OC" ohne Kühler: img_6358.jpg

Für mich ein traumhaftes Layout um die Karte ohne Full-Cover Kühler auf Wasserkühlung um zu bauen. Twinplex auf die GPU, Eigenbau-Wasserkühler auf die SpaWa-ICs (da sind sogar praktische Bohrungen) und Speicher & Spulen werden ...

... und genau hier fängt mein Problem an: Speicher und Spulen!? Wieviel Abwärme erzeugen die Teile auf aktuellen Grakas eigentlich? Reichen da noch, ganz klassisch, Passivkühler? Oder, was mir als Antwort sogar noch lieber wäre, wo finde ich Infos in Form von Watt-Zahlen, am besten auch für zukünftige Grafikkarten.
AMD Ryzen 7 1700X | MSI X370 Gaming Pro Carbon | G-Skill FlareX (14-14-14-34-1T@DDR4-3200) | Sapphire RX480 8GB + R7 250 1GB | Samsung Evo 960 500GB | LG Blu-Ray Brenner | LG DVD-Brenner | IB-Technologie DVB-S2/-S Dual-Tuner PCIe | Enermax Revolution X't II 650W | 240*128 GLCD | CPU/Grakas/Chipsatz/SpaWa/SSD (AC)-wakued mit altem Radi aus nem E-Schweissgeraet (ueber 5L Wasser) - controled by aquaero+aquastream | Jetzt neu: BILDER!

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 01:54

Für die Abwärme der Spannungswandler nimmst halt die Leistung der Graka geteilt duch 0,8, für 80% Effizienz.

Ram reichen passive Kühler, für die Spawas sollte der Kühler großflächiger sein und unter Last von einem Lüfter unterstützt werden.

Hat schon seinen Sinn warum heutzutage alle Grakas über Mittelklasse mit einem Fullcover gekühlt werden.

Am besten mal selber die Temperatur messen. Ein Fullcover hält die Temp leicht unter 70°C, bei einer passiven Kühlung werdens schnell über 100°C.

Freitag, 8. Dezember 2017, 11:12

Am Ende ist es jetzt doch eine RX580 geworden, die erstmal Luftgekühlt bleibt. Ich hatte mich massiv verschätzt was die Leistung von den 1070ern angeht - zum Glück hab ich nochmal in Benchmarks geschaut.

Zurück zur 1070 und zum Allgemeinen: Die Abwärme von den SpaWa-ICs ist mir, wie gesagt, mehr oder weniger egal. Es zeigt sich in den letzten Bildersuchen, dass die ICs (die Hauptwärmequelle bei Schaltreglern) bei den meisten Custom-Designs (egal ob bei AMD oder nVidia) durch die Anordnung der selbigen und die Bohrungen drum herum leicht mit Wasser zu kühlen sind.

Die Aussage "Ram reichen passive Kühler" hatte ich schon oft gelesen. Ich suche an der Stelle aber endlich mal konkrete Zahlen, die ich nicht mal in den öffentlichen Datenblättern von Speicher-ICs finde. Irgendwo muss es doch Daten dazu geben. Weiß hier denn niemand woher man die Daten bekommt? Irgendwie müssen doch auch die Graka-Hersteller ihre Kühler auslegen.

Für die Induktivitäten (Spulen) habe ich gestern Abend eine Näherungsrechnung gefunden: (Boardpower / Phasen / 12V)^2 * Widerstand der Spule = Verlustleistung
Der Widerstand der Spule ergibt sich wohl hauptsächlich aus Länge, Querschnitt und Material des verwendeten Drahts und sollte typisch <20 mOhm liegen. Aber selbst wenn man 50 mOhm annimmt kommt man bei 150W Boardpower an 4 Phasen auf (150W / 4 / 12V)^2 * 0,05 Ohm = 0,488W was im Verhältnis zur Gehäuseoberfläche vernachlässigbar sein dürfte. Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber wenn die Werte stimmen braucht man nicht mal Passivkühler.

@Sahnetorte: Für die Abwärme der Spannungswandler nehme ich lieber Boardpower * 0,2 oder Boardpower / 0,8 - Boardpower, weil nach deiner Rechnung der SpaWa bei einer 150W Graka knapp 190W Wärme erzeugen würde und dann immernoch kein Strom an der GPU ankommt. :P ;) Trotz allem bringt mich die Erkenntnis, dass man bei den Schaltreglern in unseren Computer von 10-20% Verlustleistung ausgehen kann, alleine nicht wirklich weiter. Für die Kühlung muss ich zusätzlich wissen welches Bauteil welchen Anteil am Verlust hat.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »quacklength« (8. Dezember 2017, 11:14)

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Montag, 11. Dezember 2017, 20:40

Ich habe nicht von der Leistung gesprochen, die von aussen der graka zugeführt wird, sondern von der Leistung, die GPU und Speicher verbrauchen. Das wird doch alleine aus der Formel klar. Selbst wenn es genaue Wattangaben geben würde, was jedes einzelnes kleine Bauteil an Wärme abgibt, hilft dir das nur für eine grundlegende Abschätzung für die Auslegung der Kühlung. Unterschiedlichste Lastszenarien und Hotspots und so weiter. Dann ist es auch immer eine persönliche Frage, wie hoch die Temperatur im Hinblick auf die Lebensdauer sein soll. Es gibt einige Tests mit (meist unkallibrierter) Wärmebildkamera, aber das sind auch nur Anhaltspunkte. So ein paar analoge Messesensoren kosten nicht viel.