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Durchfluss und Temperaturfrage

Mittwoch, 17. Januar 2018, 09:53

Hallo zusammen,

ich habe 2 verschiedene Fragen:

1.
ich habe das Gefühl, dass meine Durchflussrate in der WaKü zu gering ist.
Zu meinem Setup: CPU + GPU Kühler dazu 1x 240 1x 360 Radi AGB (aqualis) und eine Aquastream. SChläuche sind 11/8. (2 Radis wegen dem Takt der CPU)

Mein Kreislauf ist: Pumpe, CPU, GPU, Radi 240, Radi 360, AGB, Pumpe

Auslass an der Pumpe ist oben. Ich habe keinen Durchflusssensor integriert (hab ich irgendwie vergessen :whistling:) Das einzige was ich sehe ist, dass am aqualis ( ich habe den mittleren Port und einen der äußeren genutzt, dass der "Wasserfall" Effekt da wäre)
Problem ist, dass es kein "Wasserfall" ist, sondern eher ein Rinnsal ist. Ich sehe nicht mal, dass Wasser rauskommt, da es auf der Rückseite runter kommt, es muss aber was kommen, da der AGB immer gleich voll ist.

Ist das grundsätzlich ein Problem? Eigentlich ja nicht oder? bis zu den Radis ist ja "Schwung" da und wir dann durch die Radiatoren gebremst?
Ob der Wasserfall jetzt funktioniert oder nicht, ist mir eher 2. rangig, wichtiger ist dass die Kühlung passt.

Unter Last habe ich auf meinem Proz (6 Kerner bei 5 Ghz) bei Last ca. 60 Grad auf den Kernen.

2.
Ich habe aktuell "nur" externe Temperatursensoren. Die habe ich provisorisch und weil ich nicht wusste wie sonst mit Tesa auf die Verbinder an CPU / Radis usw. geklebt. Zusätzlich habe ich einen virtuellen Tempsensor in der aquasuite erstellt, der das Mittelmaß bildet und etwas Temperatur dazu addiert, dass es evtl. näher an die Originaltemperatur rankommt und lasse darüber die Lüfters der RAdis und die Pumpe hoch / runterfahren. Ist das soweit logisch?

Ich habe bei Last auf der CPU, wenn sie durchgängig auf 5 Ghz taktet Temperaturen von so ca. 60- 70 Grad. 70 Grad sind aber sehr selten. im Schnitt sinds so 65 Grad. Also ein akzeptabler Wert bei diesem Takt.

Danke schon mal für euer Feedback.

Grüße

Mittwoch, 17. Januar 2018, 19:07

Der Durchfluss ist die am meisten überbewertete Größe in der Wasserkühlung. Im Grunde beeinflusst der Durchfluss die Temperatur im vernünftigen Bereich nur minimal, lediglich im Grenzbereich kann man mit etwas mehr Durchfluss noch ein Mü mehr rausholen.

Das ganze funktioniert so: Der Durchluss entscheidet darüber, wie lange ein Wassermolekül im Kühlblock bzw. im Radi bleibt, und Zeit hat, seine Energie aufzunehmen oder abzugeben. Der Durchfluss ist aber in einem normalen Kreislauf überall gleich. Ergo: Wenn der Durchfluss sinkt, bleibt das Wasser zwar länger in den Kühlblöcken und wird dementsprechend wärmer, bleibt aber auch länger im Radi und kühlt sich dementsprechend mehr ab. Diese beiden Effekte halten sich die Wage und zwar IMMER. Wenn sie das nicht tun, hast du einen Weg gefunden, die Gesetze der Thermodynamik ad absurdum zu führen und bekommst vermutlich einen Nobelpreis.

Konkret bedeutet das für dich: Wenn das Wasser schneller fließt, sinkt eigentlich nicht die Gesamttemperatur, sondern lediglich die Differenztemperatur zwischen zwei beliebigen Punkten deines Kreislaufs. Das bringt dir im Endeffekt genau gar nix.

Also wirf dein Geld nicht für fünfundzwanzigtausend superteure Pumpen raus, solange dein System funktioniert und deine CPU keine zu hohen Temperaturen meldet, ist alles OK.
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Hinweis: Der RGBAmp stammt nicht von AC und wird nicht offiziell supported!
Note: The RGBAmp is not an AC product and isn't officially supported.

Mittwoch, 17. Januar 2018, 19:24

dabei vergisst du aber völlig, dass es heutzutage viele kühler gibt, die vom reinen durchfluss leben und je höher der ist, auch entsprechend besser kühlen...da ist der reine physikpart mit den verweildauern völlig irrelevant

Donnerstag, 18. Januar 2018, 02:32

kühler gibt, die vom reinen durchfluss leben und je höher der ist, auch entsprechend besser kühlen
Da musst du mir die physikalischen Hintergründe jetzt aber mal erklären, das interessiert mich jetzt doch. Ich hab schon viele Kühler gesehen und auch getestet, und alle haben nach dem gleichen grundsätzlichen Prinzip funktioniert. Was du da hast muss ja dann was grundsätzlich anderes und neues sein, oder?
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Donnerstag, 18. Januar 2018, 05:46

Da die Temperatur der CPU völlig in Ordnung ist , wirst du auch genug Durchfluss haben.

Donnerstag, 18. Januar 2018, 11:19

kühler gibt, die vom reinen durchfluss leben und je höher der ist, auch entsprechend besser kühlen
Da musst du mir die physikalischen Hintergründe jetzt aber mal erklären, das interessiert mich jetzt doch. Ich hab schon viele Kühler gesehen und auch getestet, und alle haben nach dem gleichen grundsätzlichen Prinzip funktioniert. Was du da hast muss ja dann was grundsätzlich anderes und neues sein, oder?
ich brauch da nix erklären, dazu gibts auch tests von wakü-usern, auch schon von annodazumal.

einen düsenkühler nur zu betröpfeln verschenkt etliches an leistung. es gibt nach oben einen break-even-punkt ab denen sich dannquasi nix mehr ändert, darunter hingegen sehr wohl. zudem je mehr kühler im system umso höher die auswirkungen des durchflusses

genauso ist es ein reiner mythos, dass die wassertemperatur im gesamten kreislauf gleich ist...das ist genauso völlig pauschalisierter unfug! leuchtet aber auch jedem ein, der mal ein wenig drüber nachdenkt und auch nur einen hauch von fluiddynamik versteht...

Donnerstag, 18. Januar 2018, 16:00

ich brauch da nix erklären
Soso, du BRAUCHST da nix zu erklären, du BRAUCHST einfach nur Behauptungen in den Raum zu werfen das passt dann schon, aha.

einen düsenkühler nur zu betröpfeln
Wer redet denn vom Betröpfeln? DU redest davon, ICH nicht! Natürlich kannst du jede Ausssage ad absurdum führen wenn du sie ins Extreme ziehst! Ich kann dir auch nachweisen, dass mehr Durchfluss tatsächlich zusätzliche Wärme ERZEUGT, wenn ich nur von entsprechend extremen Durchflussraten ausgehe, damit die Flussreibung anfängt eine Rolle zu spielen! Aber BIIIIITE: Innerhalb eines für den gesunden Menschenverstand normalen Rahmens macht der Durchfluss nur wenig Unterschied. Der Unterschied zwischen EINEM Tropfen pro Sekunde oder FÜNF Tropfen pro Sekunde ist dagegen ganz ENORM! Zufrieden???

PS: Es gibt sogar einen Fall, in dem die Leistung eines Radiators(!!!) tatsächlich mit steigendem Durchfluss erst mal steigt: Wenn der Radiator so leistungsfähig ist, dass die Kühlflüssigkeit schon lange vor dem Ausgang Raumtemperatur erreicht, ist die Rest-Fläche des Radiators tatsächlich wirkungslos, hier würdest du durch mehr Durchfluss tatsächlich etwas gewinnen. Wenn du einen I3 allein an einen Giganten hängst mit ca. 20l/h Durchfluss, dann ist das für dich relevant. In VERNÜNFTIG dimensionierten Systemen dürfte dieser Fall aber rein hypothetisch sein.

genauso ist es ein reiner mythos, dass die wassertemperatur im gesamten kreislauf gleich ist
Wer hat das behauptet? Hab ich das behauptet? <scroll, scroll, scroll> Hab ich doch gar nicht behauptet! Und sonst auch niemand! Warum wirfst du hier mit solchen unbehaupteten Behauptungen durch die Gegend? Lies den Thread doch noch mal richtig und mit beiden Augen!

auch nur einen hauch von fluiddynamik versteht
Ich glaube, da hast du jetzt was verwechselt. Die Fluiddynamik gehört zu den Düsenkühlern nach oben, das mit der Temperatur im Kreislauf ist die THERMOdynamik.

PS: Ich HASSE es wenn sich jemand nicht mal die Mühe machen den Thread richtig zu lesen, da fühle ich mich nämlich misachtet!!! Ich hab mir schließlich Mühe gegeben beim sorgfältigen Schreiben meiner Beiträge!!!

PPS: in meiner ersten Antwort schrieb ich ausdrücklich "im vernünftigen Bereich". Schau nach, steht da. Das nur als Ergänzung zu vorgesagtem... [Was ich sonst noch zu sagen hätte, hab ich vorsichtshalber weggelassen, sonst kommen wieder die Mods hinter mir her]
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Donnerstag, 18. Januar 2018, 16:08

da ist der reine physikpart mit den verweildauern völlig irrelevant
PPS, grade gesehen: der "reine Physikpart" is völlig irrelevant, ja sischer dat. Mer bauet mal ebbe bar Kühler, wat brausche dat janze Jeraffel mit de Physik net mehr, dat werd e Jaudi! Mer sid Jäcke, mer bruche sisch einfach nur ned an de janze lästische Nadurjesetze halde!
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Donnerstag, 18. Januar 2018, 18:19

Hier mal wie es sich mit dem Wasserfalleffekt des Aqualis bei mir verhält:
60 L/h (Pumpe auf 5% bzw. 3150 rpm): Die Kühlflüssigkeit kommt nur auf der Rückseite des Steigröhrchens runter und ist von vorne nicht sichtbar.
105 L/h (Pumpe auf 100% bzw. 4800 rpm): Die Kühlflüssigkeit kommt hinten und an der rechten Seite des Steigröhrchens runter und ist daher nur leicht sichtbar.
In beiden Fällen kann bei mir von einem Wasserfall aber nicht die Rede sein.
Laufen lasse ich meine Pumpe immer nur fix auf 5%, weil der Unterschied zu 100% bei mir bei den Temperaturen nur minimalst ist. Selbst die Lüfter kommen bei mir nie auch nur annähernd in Richtung der 100%.

Mein Kreislauf ist: AGB -> Pumpe -> CPU -> 480er Radi -> GPU ->240er Radi -> DFM -> 480er Radi -> AGB

Freitag, 19. Januar 2018, 08:52

Danke für eure Antworten.

Ich hatte das auch eher als "Bestätigung" meiner Kenntnisse gesehen, da für mich die CPU / GPU Temperatur ausschlaggebend waren und diese ja vollkommen in Ordnung sind. Nur ist die WaKü Geschichte in diesem Ausmaß Neuland für mich und ich wollte mich nochmal absichern.
Ich habe auch bereits diverse Benchmarks laufen lassen, damit ich Temperatur auf die Komponenten bekomme. War alles kein Problem, max 70 Grad auf der CPU sind ok, einzig die Radi Kühler musste ich drehen, da sich doch einiges an Abwärme im Gehäuse gestaut hatte. Seit ich aber die Kühler gedreht habe und einen extra saugend installiert habe, ist das auch kein Problem mehr...