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Piet

Full Member

Pumpenausfall: Null Problemo. Oder doch?

Mittwoch, 10. Oktober 2001, 22:54

Hallo Leute,

hab schon einiges von Pumpenausfällen gehört, bzw. von versehentlich nicht eingeschalteten Pumpen.
Auch das manche ihren Proz. gegrillt haben.
Aber eingentlich kann das doch gar nicht den proz. schädigen, wenn man sein BIOS richtig einstellt,... oda? ???

Es müßte doch bei jedem Board die Möglichkeit geben, im Bios eine max. Temperatur einzustellen, wenn es drüber geht, schaltet sich der Compi ab (mein MSI bietet es z.B. an).

Jetzt frage ich mich, warum man das so oft liest, das jemand seinen Proz gegrillt hat...?!?

bye bye Leute! :)

Re: Pumpenausfall: Null Problemo. Oder doch?

Mittwoch, 10. Oktober 2001, 23:13

Weil es diese Option bei manchen boards nicht gibt bzw. manche vergessen es einzustellen!!
Aber ich glaube selbst wenn ein board diese Option nicht bietet, gibt es entsprechende Software die den Rechner dann runterfährt
(Ich glaube das schonmal gehört zu haben, bin mir aber nicht sicher)

Re: Pumpenausfall: Null Problemo. Oder doch?

Mittwoch, 10. Oktober 2001, 23:19

mhh mein Bios hat sowas nich... ich hab auch keine Software die Win runterfährt wenns zu ehiss wird.... bei mir wird wohl das Wasser anfangen zu kochen, die Schleuche Platzen und das System überschwemmen -> zerstören und so....


schöne Vorstellung, aber ich will eh ball ma aufrüsten ;D

hab das schonmal bei nem 220W Peltier erlebt.... die Pumpe is ausgefallen, und durch das kochende Wasser is der Epoxy Harz wieder flüssig geworden.... is mein ganzer Kühlblock auseinander geflogen
TB 1000@1102|FSB 105|VC 1,84V|Mul 10,5X ASUS A7V|Enermax 431W Elsa Gladiac Ultra 64MB +TV 384MB SDRAM geschl. Wasserkreislauf 12 Lüfter (geregelt) CuPlex 4Loch selfamde Radiator Eheim 1048

Re: Pumpenausfall: Null Problemo. Oder doch?

Mittwoch, 10. Oktober 2001, 23:45

Das stimmt schon mit dem Bios,aber bei den Softwareprogrammen habe ich gelesen,gibt es welche,die das zwar anbieten,aber nicht so gut mit den schnell steigenden Temperaturen haben.
AMD XP 1600+ IWILL XP 333 256 MB PC 3000 OCZ Idle:40°C CPUBURN: 47°C GF 3 TI 200 Gainward 235/535 2 x Maxtor 40 GB Raid 0 1 x Maxtor 40 GB Backup DVD Toshiba 1502 Traxdata 16/40 Lian Li 65

Re: Pumpenausfall: Null Problemo. Oder doch?

Mittwoch, 10. Oktober 2001, 23:48

stimmt! man sollte bedenke wie lange manche "verfilzten" systeme brauchen um runterzufahren. sicherhalshalber sollte man immer einen test machen wie pumpe ausschalten.
shutdownnow gibt es hier:
http://www.dworld.de/
Videtis hic hommunculum qui verrit suum stabulum. Quid ibi homo invenit? Pulchrum cuplexum areum!

Re: Pumpenausfall: Null Problemo. Oder doch?

Donnerstag, 11. Oktober 2001, 01:23

Ich hab das ganz einfach gelöst.
Ich hab die Pump mit dem Netzteil verbunden.
Wennich das netzteil einschalte geht die Pumpe los und dann geht auch erst der Pc an.
Voher eben nicht.

Re: Pumpenausfall: Null Problemo. Oder doch?

Donnerstag, 11. Oktober 2001, 09:47

kannst mir mal sagen wie ich die pumpe ans netzteil anschliessen muss? Will das nämlich auch machen ???
cu TheChosen *einbauen; einschalten; geht*

Ron

Junior Member

Re: Pumpenausfall: Null Problemo. Oder doch?

Donnerstag, 11. Oktober 2001, 12:17

Hi,

am gefährdetsten bei einem Pumpenausfall (natürlich auch Lüfterausfall) sind wohl die AMD-User. Ursache dafür ist, daß die AMD-Prozessoren bislang keinen eigenen Temperatursensor besitzen. Erst der Palomino- und Morgan-Kern hat eine "Thermal Diode", die schnell und zuverlässig die Kerntemperatur feststellen kann. Laut aktueller c't bedarf es aber eines Mainboards, welches diese Funktion auch unterstützt. Das soll bisher nur das Fujitsu-Siemens D1289 können.
Bei allen anderen AMD's sitzt ein Temperaturfühler im Sockel, der im besten Fall die Unterseite des Prozessors berührt. Meistens ist er aber einige Millimeter davon entfernt, was die hohe Ungenauigkeit und Trägheit der Temperaturanzeige erklärt. Fällt die Kühlung aus, so kann das Die schon zerstört sein, ehe die Temperaturanzeige einen kritischen Wert erreicht.

Besitzer eines solchen "trägen" Systems sollten also bei einem Überhitzungstest sehr vorsichtig sein. Nichts schieflaufen dürfte, wenn man bei einem kalten System (Prozessor hat Raumtemperatur) nach dem Einschalten des Rechners die Schutdowntemperatur nur wenige Grad über der aktuellen Temperatur wählt und beobachtet was passiert. Auch bei einem "trägen" System dürfte dann die Abschalttemperatur am Meßfühler erreicht sein und das System herrunterfahren (und darum geht es ja), bevor die Kerntemperatur zu hoch wird.

PS: gibt es hier vielleicht ganz vorsichtige Menschen, dei zwei Pumpen laufen lassen, falls mal eine versagt?

Gruß Ron

Re: Pumpenausfall: Null Problemo. Oder doch?

Donnerstag, 11. Oktober 2001, 12:34

@ Negrophagus (hab ich hoffentlich richtig geschrieben)


Das mit dem Pumpenanschluss am NT is zwar ne gute Idee, schützt Dich aber nicht vor einem Pumpenausfall. Das nur so am Rande.

Greets

Voegi

Re: Pumpenausfall: Null Problemo. Oder doch?

Donnerstag, 11. Oktober 2001, 13:02

hab momentan noch nen alten slotA athlon und mir is die pumpe schon des öffteren ausgefallen. das hat ihm aber noch nie was ausgemacht. Er ist runtergefahren und halt beim neustart hängen geblieben, das war alles. Also alles halb so wild. 8)
Mir is übrigens auch schon mal ein schlau abgegangen und wasser (destiliert) auf meine PCI Karten gekommen. Die gehen auch noch alle einwandfrei. ;) ;)

Trotzdem bräuchte ich noch ne Anleitung ie ich die Pumpe ans Netzteil anschleissen muss.
cu TheChosen *einbauen; einschalten; geht*

Re: Pumpenausfall: Null Problemo. Oder doch?

Donnerstag, 11. Oktober 2001, 15:51


Zitat von »TheChosen«


Trotzdem bräuchte ich noch ne Anleitung ie ich die Pumpe ans Netzteil anschleissen muss.


Hi,

kauf dir doch ne Master-Slave Steckdosenleiste! Hab ich auch, funzt voll gut! Hab an die Leiste Monitor, beide Pumpen, DLS-Modem und Lautsprecher angeschlossen! Schaltest du den PC ein, dann startet die angeschlossene Perpherie auch,schaltest du den PC ab, ich auch Monitor, Pumpe etc mit aus! Ist doch ne klasse Lösung!

CU
GCRACK

Re: Pumpenausfall: Null Problemo. Oder doch?

Donnerstag, 11. Oktober 2001, 16:04

Ich glaube das Thema des Thread bezieht sich nicht auf "Wie schalte ich meine Pumpe ein" sondern vielmehr "Was passiert, wenn meine Pumpe während des Betriebs ausfällt". Und da helfen leider auch keine ans NT gelöteten Pumpen oder Master-Slave-Leisten.
Leider hat der Test bei Toms Hardware Guide gezeigt, das auch die Thermal Diode des Palomino nicht so fix ist (oder war's der Morgan). Zudem muss diese Diode vom Board unterstützt werden und das kann im Moment nur ein Fujitsu-Siemens!!
Die beste Möglichkeit wäre immer noch eine elektrische Durchflusskontrolle. Wenn kein Durchfluss mehr da ist, aus welchem Grund auch immer, muss der Rechner runterfahren. Ist dann noch Wasser im Cuplex, sollte die Zeit reichen. Ansonsten sofort ausschalten!!

Ciao

DerPan

Re: Pumpenausfall: Null Problemo. Oder doch?

Donnerstag, 11. Oktober 2001, 16:38


Zitat von »DerPan«



Leider hat der Test bei Toms Hardware Guide gezeigt, das auch die Thermal Diode des Palomino nicht so fix ist (oder war's der Morgan). Zudem muss diese Diode vom Board unterstützt werden und das kann im Moment nur ein Fujitsu-Siemens!!


Ich persönlich halte den Test völlig für'n Fuß (außer vielleicht dem spielkindlichen Effekt). Ich denke, daß die überwältigende Mehrheit der Mainboards senkrecht eingebaut ist. Und wenn da der Kühlkörper aus welchen Gründen auch immer abfällt (ich kann mir da eigentlich nur eine gebrochene "Nase" vorstellen) - dann habe ich noch ganz andere Probleme, als das mir mein Prozzi abraucht! Man stelle sich nur bildlich vor, wie die aktuellen Monster vom Rückschlag ihres enormen Anpressdruckes beschleunigt durch den Case segeln. Erstes Opfer vorraussichtlich die Grafikkarte.
Waküs halten vermutlich eher ihre Position, auch wenn sie "ab" sind - leichter und besser gehalten durch die Schläuche (so diese nicht zu sehr auf Spannung sind).
Interessanter hätte ich einen 2. Teil des Tests gefunden - was passiert, wenn ich einen mittelmäßigen Kühlkörper habe (passiv nicht ausreichend) und den Lüfter abklemme - kommt der Palomino damit klar und schaltet ab/runter? Denn das dürfte ja ein realistischeres Szenario sein - und trifft das des Pumpenversagens am ehesten (mal abgesehen von der eigenständigen Zirkulation, die einige schon in ihrer Wakü beobachtet haben wollen).

Das die AMD-Diode nicht so gut funktioniert wie die intel ist natürlich schade - aber immerhin hat intel da ja auch schon einige Jahre Vorsprung und diese Funktion sicher schon weit optimiert und in die Grundroutinen implementiert (was die MoBos angeht)

[glow=blue,2,300]Metallurge[/glow]

Re: Pumpenausfall: Null Problemo. Oder doch?

Donnerstag, 11. Oktober 2001, 16:49

Da geb' ich dir völlig recht! Das Test-Scenario war nicht gerade gut gewählt. Ich glaube auch, dass es bei einer WaKü eher Probleme mit einer defekten Pumpe gibt als mit einem abgefallenen Cuplex. Wenn die Pumpe defekt ist sollte die Zeit zum runterfahren allerdings ausreichen, da das Wasser ausreichende Reserven hat um die Steigung der CPU-Temperatur stark zu verlangsamen.
Die Frage bleibt dann nur, wie merkt man's am besten?

Re: Pumpenausfall: Null Problemo. Oder doch?

Donnerstag, 11. Oktober 2001, 16:54

Aaaalsooooo:

Mir ist die Pumpe zwar nicht ausgefallen aber ich hab verpennt das Teil anzumachen :(

Die Schläuche (P&C) haben gehalten, aber da der Prozzi ca. 1,5h lief ist der CuPlex dermaßen heiss geworden dass sich der Deckel verformt hat und nicht mehr dicht war. Habs leider erst nach ein paar Tagen an nem ziemlich instabilen Rechner gemerkt. Wenn ich richtig gemessen habe sind so ca. 50-100ccm Wasser in der Rechner geflossen. Ich habe dann alles auseinander genommen und das Board zum trocknen in einem kleinen Abstand vor die Heizung gehängt. Bis jetzt scheint alles zu funktionieren ;D

Ich kann nur sagen: Glück gehabt!

Es scheint aber so, als wären (zumindest nicht übertaktete) AMDs nicht ganz so empfindlich wie immer behauptet wird. Ein Arbeitskollege hatte seinen 1000T-Bird längere Zeit ohne Lüfter laufen (war defekt). Das ging immer so ca. 2h gut bis die Kiste abgeschmiert ist. Der Prozzi hat´s überlebt. Nur die billig WLP war hinterher eher eine feste, leicht eingebrannte Masse als eine Paste ;)

Um die Pumpe zu überwachen macht wohl ein Strömungs- oder Durchflussensor Sinn. Ich bin da ja eh mit zugange. Wenn ich die Teile habe poste ich mal Ergebnisse in "Selbstgebautes".

Greetz...

Thryller
Thryller theGoom Case-Mod Section

Cyrius

Senior Member

Re: Pumpenausfall: Null Problemo. Oder doch?

Donnerstag, 11. Oktober 2001, 17:05

Wenn man keinen AB hat ist da auch bestimmt ein hoher Druck auf den Schläuchen wenn das Wasser heiß wird. Ich habe ein T-Stück für die Entlüftung (was nichts bringt :() und dür den Ausgleich :). Wenn ich meinen Computer einschalte ist das Wasser im Schlauch noch nicht hoch aber wenn er dann mal ein bisschen bei Vollast läuft hebt sich der Wasserspiegel so um 3-6 cm. :o

Re: Pumpenausfall: Null Problemo. Oder doch?

Freitag, 12. Oktober 2001, 03:39

Also bei www.tomshardware.de sieht man sehr schön, wie der normale Athlon, aber auch der Athlon MP mit Thermo-Diode auf dem Siemens-MoBo abrauchen, wenn der Kühler abgenommen wird, und das sogar in nem guten Film. Die Die-Temperator der beiden Athlons lag dann dabei um die 300 Grad !!! Leider kommen in dem Punkt die beiden Pentiums ( PIII und PIV ) besser weg. Schade, daß AMD in dem Punkt geschlampt hat, denn die ganze Temp. Schätzerei mit Sensor unterm Sockel und Korrekturfaktor im BIOS ist ja beim heutigen Stand der Technik albern. Selbst die alten Pentiums hatten schon interne Dioden ( weiß aber nicht genau, ab welchem )