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guruSMI

Junior Member

allgemeine Fragen zu RGBpx und LED's

Saturday, November 2nd 2019, 6:08pm

Hallöle zusammen,

Ich hatte zunächst versucht, das Thema im Forum "Überwachung und Steuerung" zu erstellen. Allein ich durfte/konnte nicht aufgrund eines fehlenden Buttons.

Ich plane in meinem Rechner eine scheinbar recht komplexe RGB-Steuerung zu verbauen. Nach fast ewiger Sucherei habe ich den farbwerk360 Controller gefunden. Dieser bietet, die von mir geforderten 4 RGB-Kanäle. Zuerst zeige cih kurz auf, wie ich mir das mit den Outputs vorstelle:

farbwerk360
Kanal 1: 3*RGB Lüfter für einen 360'er Radiator
Kanal 2: 8 LED Strips in 3 Chains + Lian Li O11 Dynamic XL
Kanal 3: 7 RGB Lüfter
Kanal 4: Reserved for future Custom WaKü

Nun habe ich mehrere Fragen hierzu:

1. Ich habe ein Lian Li 11 Dynamic XL Gehäuse. Im Gehäuse gibt es vorne einen LED Streifen, der Asus Aura kompatibel sein soll. Kann ich diesen irgendwo am farbwerk andocken und ansteuern (auch via Adapter).

2. Kann ich statt der Corsair Lüfter auch Alpenföhn Wing Boost 3 ARGB verbauen. Ich traue Corsair aus eigener Erfahrung nicht sonderlich. :D

3. Wie kann ich mehr als 3 LED Komponenten an einen Controllerport anschließen? Kann ich z.B. mehrere RGB Splitty3 in Serie anschließen? Alle angeshclossenen LED Elemente sollen die gleichen Farben/effekte haben.

4. In dem Rechner werden an einem farbwerk-Ausgang sieben RGB Lüfter hängen. kann der Splitty4 auch in Serie angeschlossen werden?

Das Ganze soll unabhängig von einer Mainboardmarke laufen. Ich bin offen für Ideen. Wichtig ist für mich, daß die vier Kanäle auch verschiedene Farben darstellen müssen. Die daran befindlichen Elemente jedoch können alle das gleiche Schema abbilden. Z.B. Kanal 1 visualisiert vielleicht die EIngangstemperatur vom Radiator, Kanal zwei zeigt eine statische Farbe, Kanal 3 zeigt ein Pulsen und Kanal 4 zeigt evtl. die CPU Temp. Dies ist nur ein exemplarisches Beispiel für ein Beleuchtungsszenario. Scheinbar ist das Vorhaben nicht ganz so trivial.


Sollten Fragen auftauchen, so stellt diese einfach. Ebenso bedanke ich mich bereits jetzt für eure Mühen.

certhas

Senior Member

Monday, November 4th 2019, 4:40pm

Lies dir am besten erst mal die Produktbeschreibung des Farbwerk360 durch. Pro Kanal sind maximal 90 Leds ansteuerbar. Bei den angebotenen 15Leds/Streifen sind das dann 6 pro Kanal.
Zur RGB-Lüfter Frage kann ich leider nichts sagen. Ob diese Kompatibel sind hängt von den verbauten Leds ab. Ich würde da mal direkt beim Support anfragen. Die können vielleicht mehr darüber sagen.

guruSMI

Junior Member

Monday, November 4th 2019, 8:08pm

Hab ich bereits. In der Doku steht nur, daß ich an den RGBpx Anschluß einen Splitty anschließen kann. Aber nicht, ob ich da über ein Splitterkabel mehrere parallel anschließen kann. Ebenso steht in der RGB-Splitty Anleitung kein Wort, ob ich einen RGBpx Ausgang mit einem Eingang eines weiteren RGB Splitty verbinden kann. ;)

Z.B. kann ich bei der Cooler Master Box MFY-RCSN-NNUDK-R1 Box an jedem Ausgang Splitterkabel oder RGB-Hubs anschließen und steuern. Ich spreche jetzt davon, daß alle Ausgänge des Splitterkabels/RGB-Hubs gleiche Werte haben. ;)

Monday, November 4th 2019, 10:25pm

Aber nicht, ob ich da über ein Splitterkabel mehrere parallel anschließen kann.
Aquacomputer rät dringend davon ab, über ein Splitterkabel mehrere LED Streifen parallel anzuschließen. Dadurch kann die Elektronik des Farbwerks beschädigt werden.

ob ich einen RGBpx Ausgang mit einem Eingang eines weiteren RGB Splitty verbinden kann.
Ja, mit einem Lötkolben und ein paar Kabeln kann man mehrere Splitty4 hintereinander schalten.
Beachte aber, dass das Farbwerk 360 nur 90 LEDs je Kanal steuern kann.

RGBpx ist kompatibel mit allen WS2812 LEDs.
Wenn die Alpenföhn Lüfter WS2812 kompatible LEDs verbaut haben, dann funktionieren die auch am Farbwerk 360.
Du musst aber die Pinbelegung der Stecker beachten. diese kann unterschiedlich zum RGBpx sein.

Du kannst in der Aquasuite Software auch mehrere verschiedene Farbeffekte auf einem Kanal einstellen.
Dazu werden LED-Bereiche vergeben, denen ein Effekt zugewiesen wird. (z.B. LED Nummer 1 bis 12 bekommt den Effekt X, LED Nummer 13-80 bekommt den Effekt Y, usw.)
Es werden nur 90 LEDs je Kanal angesprochen. Wenn mehr LEDs vorhanden sind, leuchen die hinteren nur in der Standardfarbe (vermutlich Weiß)

This post has been edited 2 times, last edit by "Hufeisen" (Nov 4th 2019, 10:50pm)

guruSMI

Junior Member

Tuesday, November 5th 2019, 12:08am

Ich nehme an, bei den 90 LED geht es primär um die fließenden Ströme und die damit verbundene Leistung. Ich weiß jetzt nicht, ob die LED's in Reihe oder Parallel angebunden sind. Aber auch mit Vorwiderständen gilt noch immer Kirchhoff und das ohmsche Gesetz (willkommen in der Schweiz. :D ). ;)

Kann ich eigentlich durch die Software (mWn aquasuite) mehr als ein farbwerk parallel betreiben? Die Software spricht dann durch irgendeine Selektion das jeweiligen Farbwerk an. Über die USB-Ports angeschlossen, kann ja eigentlich klar das jeweilige farbwerk definiert angesprochen werden. Damit könnte ich z.B. insgesamt drei oder vier farbwerk parallel verwenden und würde damit die Anzahl der verfügbaren LED vervierfachen. ;)

Tuesday, November 5th 2019, 6:00am

Ich nehme an, bei den 90 LED geht es primär um die fließenden Ströme und die damit verbundene Leistung. Ich weiß jetzt nicht, ob die LED's in Reihe oder Parallel angebunden sind. Aber auch mit Vorwiderständen gilt noch immer Kirchhoff und das ohmsche Gesetz (willkommen in der Schweiz. )

Die WS2812 sind immer (also jede für sich) direkt an die Versorgungsspannung angeschlossen - also quasi parallel. Das Datensignal hingegen wird von jeder LED aufgefrischt, und an die nächste weitergereicht - also quasi seriell.
Es gibt auch keine Vorwiderstände - in jeder "LED" ist neben den drei/vier einzel-LEDs 'ne entsprechende Stromquelle integriert, die die einzel-LEDs direkt entsprechend des Signals ansteuert.
Eheim1046->AD->CPU->NB->GraKa-APE240->AT AMD Sempron2500@2090MHz-K7VT4A+FSB333@380MHz-Maxtor80GB-Nvidia Geforce FX 5500

Tuesday, November 5th 2019, 7:17am

Die aquasuite kann belibig viele Farbwerke und Geräte verwalten.

guruSMI

Junior Member

Tuesday, November 5th 2019, 9:59am

@sebastian:
Das macht mich glücklich, weil sich damit meine Suche nach der RGB Hardware erledigt hat. Es ist mir prinzipiell egal, ob ich mehrere Splitty3 nehme oder stadd dessen mehr farbwerk. Mir geht es um das Ergebnis. Im Lian Li O11 XL habe ich in der zweiten Kammer viel Platz. Ich habe nur M.2 Laufwerke verbaut. Da kann ich die Elektronik sauber unterbringen und schöne Kabelbäume flechten.

@LotadaC:
Ich habe vor Urzeiten mal Nachrichtentechnik und Informatik studiert und sogar jeweils abgeschlossen. In NT hab ich nie gearbeitet. Ich bin ein "Bitschubser". Ich kenne noch die Zusammenhänge und mußte auch so manchen MosFET berechnen. Aber ich bekäme das heute nicht mal mehr im Ansatz zusammen. Ein Y Adapter schaltet mehrere LED-Stripes (oder sonst was) parallel. Damit sinkt auch der Widerstand, den das farbwerk an einem Anschluß sieht. Das höre ich aus den Worten heraus und das reicht für mich eigentlich auch ad hoc. Es reicht zu wissen, daß das parallelschalten ein NoGo ist.

Tuesday, November 5th 2019, 12:04pm

Redest Du jetzt vom (alten) Farbwerk (ohne 360) und konventionellen Led-Streifen (für 12V und entsprechenden integrierten Vorwiderständen), oder vom neuen Farbwerk360 und (WS2812-kompatiblen) RGBpx-Streifen (wo in jeder LED 'n Chip integriert ist, der seine drei(vier) Sub-LEDs als Stromquelle ansteuert, und eben mit 5V versorgt werden will)?
Eheim1046->AD->CPU->NB->GraKa-APE240->AT AMD Sempron2500@2090MHz-K7VT4A+FSB333@380MHz-Maxtor80GB-Nvidia Geforce FX 5500

guruSMI

Junior Member

Tuesday, November 5th 2019, 1:46pm

@LotadaC:

Ich habe in den 80'ern/90'ern Informatik und Nachrichtentechnik studiert. Ich habe nie im NT Bereich gearbeitet. Also ich bin da noch auf dem Stand "Platine selbst löten". ;)

Ich meine das aktuelle farbwerk360. Und ich muß zugeben, mich interessiert auch nicht wirklich, wie das Ding intern aufgebaut ist und funktioniert. Mit sind die Eckdaten, wie z.B. max. Anzahl der LED's, wichtig. Ich bin da voll auf der Anwenderseite. ;) Mein Interesse liegt bei diesem Thema im Ergebnis. Meine Interessen gehen komplett in den Bereich Software-Entwicklung. Automatische Code-Generierung mittels CodeDOM und so'n Zeug. Als Hobby habe ich ein eigenes Framework geschrieben, das aus einer Datenbeschreibung in Excel-Tabellen eine Datenbank und deren Zugriffsmethodik komplett generiert und das Ergebnis wiederum in einer Datenbank ablegt. Die Clients und Serverholen sich den Source und compilieren ihn zur Laufzeit ins RAM. Also eine ganz andere Geschichte.

Ich begann mit einem Big Tower Gehäuse von Fractal Design für Naboo. Weiterhin hatte ich für Endor von Cooltek ein HTPC Gehäuse. Ich habe den 3800x in den BigTower eingebaut und meinen Luftkühler (Alpenföhn Olymp) verbaut. Die Temperatur war verdammt hoch und eine Lösung musste her. Ich habe mir dann eine Einsbär LT360 WaKü geholt. Ich mußte den Radiator an der Front verbauen. Das mochte aber der PCH nicht. Der lief dann wärmer. Also habe ich mir notgedrungen ein Silent Base 801 von BeQuiet zugelegt. Das war schon ein Biss in den sauren Apfel. Kein interner 5,25 Slot. Die Temperaturen sanken nicht wirklich. Durch zufall bemerkte ich, das die temperaturen um 10-15°C fielen, wenn ich das Gehäuse offen und den Radiatorschlitten ausgezogen hatte. Auch die PCH Temperaturen lagen konstant bei über 60°C. Das tat mir weh. Also zog ich in Betracht, die AiO um einen Chipsatzkühler zu erweitern. Dazu kam dann auch die idee, die VRM unter Wasser zu setzen. Letztlich kam noch die Grafikkarte in Betracht. So kann ich fast die komplette Abwärme direkt aus dem Gehäuse führen. Allein ich brauchte ein Gehäuse, das 2 360'er Radiatoren direkt und möglichst frei nach außen blasen lässt. Nach längerer Recherche fand ich das Lian Li O11 Dynamic XL (...). Das gefiel mir von der Optik. Nur hatte ich jetzt Glasflächen, die bei meinem Fractal noch aus undurchsichtigem Material bestanden. Was tun, sprach Zeus. Etwas BlingBling tut der Sache wohl nicht schlecht. Ich habe mir dann ein Konzept erdacht, das den klassischen Künsten entlehnt ist. Ein Bühnenbild.

Ich bin bisher eher von Notwendigkeiten getrieben denn freiwillig an dem Punkt. Allein. Wenn ich was mache, dann richtig und nicht halbwegs. Ich werde jetzt kontinuierlich Naboo ausbauen und auf den von mir angedachten Stand bringen. Danach kommt mein Zweitrechner Endor. Dem wird dann sein Ryzen 2700x entrissen und er erhält etwas zu dem Zeitpunkt aktuelles mit guter Leistung. Ob das Intel oder AMD sein wird, steht jetzt noch in den Sternen. Wenn ich mir aber das Vorgehen von Gigabyte (Mainboard) und AMD (Prozessor, Grafikkarte) betrachte, bin ich mir nicht sicher, ob Endor Teile dieser Firmen bekommen wird.

Ich will, was Kühlung und Beleuchtung betrifft, unabhängig von Mainboardherstellern sein. Das hält mir den Rücken für den allzweijährigen Wechsel frei. Zudem soll ich nach Willen von Gigabyte bei jedem BIOS Wechsel alles neu parametrisieren. Lüfterkurven, sonstige Settings,... Man sollte dabei bedenken, daß gerade erst am 01. eine neue BIOS Version herauskam und ich in den nächsten Tagen bereits mit einer weiteren Release rechnen muß. Das wird wohl noch einige Zeit so weitergehen.

Deshalb die farbwerk360 als Basis der Beleuchtung. Ein Aequero als Basis der Kühlung. Und damit keine hardwarenahe Schnittstelle.

Ich plane, um es abzuschließen, schon, die Beleuchtung auf dem RGBpx Standard aufzubauen. Die zwei bis drei Teile, die dann auf 12V laufen, kann ich auch an's Mainboard docken, sofern kein Adapter/Konverter verfügbar ist. Bei den EKL Lüftern (Alpenföhn ...) hab ich gelesen, daß diese WS2812B-kompatibel sein sollen. Die Anzahl der LED's weiß ich bisher noch nicht.